Die meisten erinnern sich an den Namen China - die CH-Rockband , die Ende 1980er anfangs 1990er mit
ihrem Hit “In The Middle Of The Night” beachtliche Erfolge verbuchen konnte.
2007 veröffentlichte die wiederformierte Band ein “Very Best Of” Album, inklusive drei neuen Songs.
Die Band spielt seit zwei Jahren in verschiedenen Clubs. Zuerst nur mit einer Gitarre. Nach kurzer Zeit
wurde der ehemalige Posten von Freddy Scherer durch Mack Schildknecht besetzt. Die Band - mit den
drei original Members
Die Band - mit den drei original Members Eric, Claudio und Beat, spielte in verschiedenen Etappen das
neue Album mit zwölf neuen und kraftvollen Tracks ein. Als Produzenten engagierte man gute Freunde
von Eric aus Amerika.
Chris Johnson (Buckcherry, Evanesence) und Michael Parnin (Steve Stevens, King’s X) zwei professionelle
Producer aus LA haben den neuen China-Sound geprägt. Ebenso wurde der Endmix mit M. Parnin in LA
gemacht.
Auf dem neuen Album hört man bestimmt noch einige China Riffs , wie man sie von früher kennt.
Doch nebstdiesem Charakterzug, wurde spontan sehr viel experimentiert. Daraus entstand eine
wunderschöne Ballade “Gates Of Heaven”, wie auch der smasher “Lonely Rider” und sogar ein Country
Song “On My Way” gesungen im Duett mit Marc Storace.
Eine langjährige Freundschaft verbindet heute noch Storace mit den China Jungs. Sehr stolz ist man mit
dem Endresultat und klar ist es das beste je geschriebene Album der Chinesen. Die beiden Neulinge Mack
und Billy haben sich bestens in die Band integriert. Nun hoffen alle , dass die neuen Songs die Leute so
berühren wird, wie diese uns selber. Wir freuen uns alle auf die kommenden live Shows!


Wenn es alte Rock-Bands gibt, welche sogar unseren Kindern ein Begriff sind, dann gehören
PINK FLOYD sicher dazu. Spricht man aber auch von Songs wie „Another Brick In The Wall“,
ist Lied wie Text in jungen Ohren durchaus bekannt : Eine Auswahl des OS-Schülerchors
GAMPEL wird diesen Song stimmlich begleiten. Musik, welche zwei Generationen vereint !
2008 ein neues Album: „66“. Wieder produziert in Austin Texas, mit der gleichen Grund-Crew aber mit
neuen Gästen. Stilrichtung diesmal etwas mehr ostwärts: Louisiana, New Orleans. Cajun und Blues lassen
Grüssen. Ein Dauerbrenner.
Toni Vescoli’s Formation präsentiert sich im Zentrum Missione in Naters in der folgenden Besetzung :
Toni Vescoli –Gesang Gitarre Harfe
Amanda Shaw (USA) - Fiddle/Geige & Gesang
Christoph Beck - Schlagzeug & Gesang
Peter Glanzmann - Gitarre & Gesang
Markus Maggi - Akkordeon Keyboard & Gesang
Felix Müller - Bass & Gesang
Der Weltenbürger Toni Vescoli, mit Jahrgang 1942, wuchs in in Lima (Perú) und Küsnacht (Schweiz) auf
und beginnt Ende der 50-er Jahre, beeinflusst durch seine Idole, mit Elvis-Hüftschwung Gitarre zu spielen.
Schon während seiner Lehre ist es für ihn klar, dass er einmal Profi-Musiker werden will.
Er gründet die Band „LES SAUTERELLES“ und ab Ende 1963 ist er mit dieser „On the Road“.
Die „Swiss-Beatles“ spielen etwa 350 Tage im Jahr. Zuerst in der Schweiz und dann auch im Ausland.
1965 erscheint ihre erste Schallplatte. „Hongkong“ erreicht auf Anhieb Platz. Nr. 1. Die Sauterelles
gehören zu den bekanntesten Schweizerbands, spielen in den Vorprogrammen von Weltstars, wie z.B.
Rolling Stones und erreichen 1968 mit ihrem zweiten Hit: „Heavenly Club“ den Höhepunkt ihrer Karriere.
Sie sind und bleiben die Schweizer Beat-Band Nr.1 der 1960-er Jahre.
1970 löst Toni Vescoli seine Band auf und macht solo weiter. Zuerst mit einem Album in Englischer
Sprache, aber schon 1971 schreibt er seinen ersten Song in Schweizer Mundart. Zur gleichen Zeit beginnt
er im Schweizer Fernsehen seine Ausbildung zum Unterhaltungsredaktor. In der Zwischenzeit sind seine
Platten aber so erfolgreich und die Auftritts-Angebote derart zahlreich, dass er beschliesst, wieder voll
auf Musik zu setzen. Er bewegt sich vor allem in der Kleinkunstszene und im Gegensatz zur Beat-Zeit
musikalisch eher im Folk-Bereich.
1988 löst er sich allerdings energisch von der „Liedermacher-Szene“ und gründet die Band VESCOLI & Co.
Es geht wieder elektrisch los und schon bald wird klar, dass der Sound härter und rockiger geworden ist,
„Back to the Roots“, sozusagen.
So verwundert es wohl kaum, dass er, parallel zu seinen Mundart-Projekten, auch wieder mit seinen
„alten“ Kumpels aufzutreten beginnt. Die SAUTERELLES sind wieder auferstanden und „besser denn
yeah!“. Sie spielen unter anderem am Mega Festival „Out in the Green“ im Vorprogramm von Bob Dylan
und reissen dort auch die Jungen zu Begeisterungsstürmen hin.
1999 tript Toni nach USA und nimmt in Austin-Texas mit Craks aus der dortigen Szene ein Album auf, das
auf grosse Beachtung stösst. „Tegsass“ ist ein weiterer Meilenstein in der langen Karriere dieses
unermüdlichen Schweizer. In Anerkennung des hohen Standards dieses Produktes erhält er den „Prix
Walo“ (Schweizer „Grammy“) in der Sparte Songs.
Mitten im steilen Aufstieg seines erneuten „Comebacks“ ereilt ihn das Schicksal in Form eines
Schleudertraumas durch einen schweren Autounfall. Doch Vescoli wäre nicht er selber, wenn er sich
dadurch behindern liesse. Er macht weiter, zwar stark reduziert in der Quantität, aber immer besser in der
Qualität.
Der Gitarist PAT MCMANUS ist aus seiner Zeit mit MAMA’S BOYS bestens bekannt. Zusammen mit
seinen Brüdern John und Tommy gründete er diese Formation. Mama’s Boys tourten mit allen grossen
Namen und landeten sogar einen Top-Hit in den USA mit der Cover-Version des Slade Hits
„Mama we’re all crazee now“.
Auch nach der Auflösung von Mama’s Boys spielte Pat McManus mit seinen Brüdern in der Band Celtus,
welche irische Musik mit Tanz-Rhythmen mischte. Keine Angst – „In My Own Time“ ist ein Album
mit 12 Songs, allesamt in Blues-Rock im Stile eines Rory Gallagher. Es ist das erste Album von Pat,
der im Jahre 2001 zurück in seine Heimat, Nord-Irland, zog.
Der erste Teil des Albums ist hervorragend. Der Eröffnungssong „Got It Right“ spricht für sich und
reflektiert einen grossartigen Blues-Sound mit den Einstiegsworten „I Wasn’t Born in Chicago“, bei
welchen der Zuhörer trotzdem überzeugt ist, dass durch Pats Adern der Blues fliesst – trotz seiner
Abstammung aus Nordirland. Pat McManus tönt bei seinen ersten Songs sehr inspiriert. „Low Down Dirty
Blues“ weist ein erstaunliches Solo auf und das instrumentale „Juggernaut“ hat unverkennbar seine
Wurzeln in der traditionellen irischen Musik, allerdings ist der Gitarren-Part unverkennbar wie Joe Satriani.
Leider verlieren die Songs zunehmend von Ihrem Tempo und deren Frische, welches sie in den ersten
Tracks auszeichnete. Pat McManus wird experimentierfreudiger. Trotz der warm klingenden Blues-
Balade „Fool“ erkennt man verschiedene Standards, wie „Back in the Saddle“, „Say Goodbye“ und
„E-Mail Blues“, welche alle gewöhnliche Blues-Songs sind, die von tausenden anderer Künstlern bereits
interpretiert wurden.
Es gibt allerdings einige starke Seiten auf diesem Album. Wenn Sie ein Anhänger von Blues-Rock sind,
sollten Sie dieses Album unbedingt testen. Pat McManus hat zudem eine spezielle Stimme, welche nicht
jedermanns Geschmack trifft.
Geschrieben von MICHAEL, Mittwoch, 30. Juli 2008
Uebersetzt von D.Frey, MUSICRANCH.CH
Pat wurde in Derrylin, Co. Fermanagh, in eine Familie mit grosser Tradition in irischer Musik geboren.
So war sein Weg zu einem Instrument vorgegeben. Pat wählte die Geige, welche er durch seinen,
in den USA geborenen, Vater erlernte. Dieser war selbst ein sehr talentierter Geiger und Saxophonist.
Seine Mutter, eine fabelhafte zeitgenössische irische Sängerin, brachte ihm Melodien bei. Als Kind
trat Pat mit allen anderen McManus Mitgliedern in der Familien-Band auf. Während dieser Zeit beteiligte
sich Pat an vielen Talent-Wettbewerben : Im Alter von 11 Jahren gewann er den „All-Ireland“-Contest –
Mit 14 Jahren erspielte er sich den Titel „Fiddle of Oriel“ in der Erwachsenen-Kategorie !
Als Teenager begann Pat dann Gitarre zu spielen.
In den späten Teenager-Jahren begannen Pat und seine Brüder, John und Tommy, den Einfluss
zeitgenössischer Musik zu spüren. Als grosse Anhänger der irischen Band „Horslips“, begannen sie ihre
Entdeckungsreise in die Rock-Musik. Sie bildeten ihre erste Band „Pulse“, welche sie später in die
„Mama’s Boys“ umtauften. Die Band wurde in Irland immer populärer und nahm schon bald ein erstes
Album auf dem eigenem Label auf. In Kürze stieg das Interesse bei den grossen Plattenfirmen und die
Band unterzeichnete Verträge mit JIVE für Grossbritannien und mit ARISTA in den USA.
„Mama’s Boys“ landeten mit 2 Hits in den Charts und tourten intensiv durch GB, den USA, Europa und in
fernen Osten. Während dieser Zeit arbeiteten sie mit den THIN LIZZY, DEEP PURPLE, JETHRO TULL,
SCORPIONS, FOREIGNER, BON JOVI, STING und vielen anderen Grössen der Szene. Pat McManus
wurde für Aufnahmen diverser Acts wie u.a. John Parr mit „St.Elmo’s Fire berufen.
1994 starb Pats Bruder Tommy, Drummer bei „Mama’s Boys“, nach einem seit dem 9. Altersjahr
dauernden Kampf gegen die Leukämie. Nach diesem schmerzlichen Verlust wollten Pat und John mit der
Band nicht weitermachen. Für sie war es schlicht unmöglich, Tom zu ersetzen, weil die Formation nie
anders zusammengesetzt war.
Nach einer Zeit des Nachdenkens, schien die Musik der beste Weg zu sein, den Verlust von Tommy
wegzustecken und Pat und John begannen wieder mit dem Komponieren. Dabei versuchten sie, ihre
Liebe zur irischen Musik mit Rock zu kombinieren – daraus entstand schliesslich die Band „Celtus“. Sie
unterzeichneten bei SONY auf deren S2 Label. Alben, Singles und Touren folgten, allesamt begleitet von
positiven Kritiken und an den Music-Awards von Irland ausgezeichnet für das beste neue Album !